Sie wissen, wen Sie anrufen müssen. Sie tun es nicht. Das geht fast jedem so, der im Vertrieb telefoniert.
Am Vorabend haben Sie die Liste gemacht. Am Morgen kommt die erste Mail, dann die zweite. Ein Kunde ruft an, und Sie helfen ihm. Alles wichtig. Um zwölf Uhr liegt die Liste noch da, und Sie haben keinen einzigen Kaltanruf gemacht.
Oder Sie feilen am Skript. Noch ein Einstieg, noch ein Satz. Das fühlt sich nach Arbeit an. Gewählt haben Sie trotzdem nicht.
Sie machen immer erst etwas anderes, bevor Sie sich den Fokus nehmen. Jede Mail ist ein guter Grund, den Anruf noch nicht zu machen.
Der Rat ist alt: Erledigen Sie das Unangenehmste als Erstes. Im Vertrieb ist das der Anruf. Es ist wie mit dem Fitnessstudio. Jeder weiß, dass es gut ist, und gerne macht es keiner.
Die Uhrzeit ist bei jedem anders. Manche rufen um neun an, andere nach dem Mittag. Wichtig ist nur, dass der Anruf vor dem Rest kommt.
Warum klappt das bei Ihnen nicht? Oft wollen Sie gefallen, oder die Ablehnung sitzt tief. Dann schaltet Ihr Körper auf Alarm, noch bevor Sie gewählt haben. Dahinter stecken meistens Muster, die Sie früh gelernt haben. Jeder bringt da etwas anderes mit.
Wissen reicht nicht. Der Körper muss mitgehen.
Wir arbeiten samstags an dem Moment, in dem Sie stoppen. Mit Rollenspiel und Übungsanrufen an Ihren echten Nummern, mit wingwave, NLP und Nervensystem-Regulation.
Ich telefoniere seit 26 Jahren im B2B-Vertrieb. Den Moment vor dem Anruf kenne ich aus dem eigenen Alltag.
Ich bin Coach, kein Therapeut. Meine Arbeit ersetzt keine Psychotherapie.
Ihr Körper behandelt ein mögliches Nein wie eine Bedrohung. Das läuft schnell und alt ab, lange vor dem Verstand.
Üben am echten Anruf. Mehr Vorbereitung hilft selten.
Ich behandle nichts. Wenn im Erstgespräch mehr dahintersteckt, sage ich es Ihnen offen.
Unverbindliches Erstgespräch. Wir klären, wo es bei Ihnen blockiert. Was daraus wird, entscheiden Sie.